»Harald Isenstein« 1898-1980 – Ausstellungseröffnung

Veranstaltungsdetails

Portraits (Zeichnungen)

Zeit: Samstag, 23. Juli 2016, 16.00 Uhr
Rubrik: Ausstellungseröffnung und Konzert

Festliche Eröffnung der Ausstellung
gemeinsam mit dem UWB e.V. und UBD e.V.

Einführung
Inken Dohrmann, Berlin

Konzert
Florian Wilkes, Klavier

Tipp: Ausstellung vom 24. Juli bis 28. August 2016

Harald Isenstein, Selbstportrait, 1920, Kohle, Aquarell, 27,8 x 21,8 cm © Isenstein Samlingen Korsør Harald Isenstein, Selbstportrait, 1920, Kohle, Aquarell, 27,8 x 21,8 cm © Isenstein Samlingen Korsør

Der deutsch/dänische Künstler Harald Isenstein war zeit seines Lebens von einer ebenso unbändigen wie ungebrochenen Schaffenskraft geleitet. In Hannover geboren, in Berlin aufgewachsen, begann er 19jährig ein Studium der Steinbildhauerei an der Berliner Kunstakademie, das er, vom 2jährigen Militärdienst im I. Weltkrieg unterbrochen, 1922 abschloss. Neben einer 3jährigen Tätigkeit als Lehrer für Skulptur an der privaten (Kunst)Schule Reimann, besuchte er häufig Theater- und Konzertproben, die ihn zum Skizzieren anregten. Zahlreiche Bildhauerportraits herausragender Personen aus Kunst und Wissenschaft entstanden im Laufe der Jahre. In den anderthalb Jahrzehnten seines Berliner Künstlerlebens konnte Isenstein auf ein vielfältiges künstlerisches Werk zurückblicken, dem der Machtantritt der Nazis ein jähes Ende setzte. Im Frühjahr 1933 emigrierte er nach Dänemark...
(Auszug aus dem Text von Inken Dohrmann)

Wolfgang Amadeus Mozart - Klaviermusik


Dr. Florian Wilkes, Foto: © Henning Dr. Florian Wilkes arbeitet als Konzertorganist auf nationaler und internationaler Ebene. Der A-Kirchenmusiker studierte am Bamberger Dom und an der Hochschule der Künste Berlin.

Die erste feste Anstellung als Organist erhielt er mit siebzehn Jahren in der Paulus-Kirche in Schwerte/Ruhr. Heute ist er Organist an der Berliner St.-Hedwigs–Kathedrale. Konzertreisen führten ihn an historisch wichtige Stätten in Europa sowie mehrmals nach Japan und in die USA. Für Meisterklassen (z.B. über das gesamte Frühwerk Messiaens) wird er von Hochschulen ins Ausland geladen und gibt Orgelkurse im Inland (dt. Romantik).

Sein Konzertprogramm für die Dannenwalder Kirche am Weg besteht aus drei Sonaten und einer Fantasie für Klavier des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791).


Hinweis: Die Kirche ist von Mai bis Oktober täglich außer montags von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Besuch aller Veranstaltungen ist kostenlos, sofern nicht extra ausgeschrieben. Spenden sind erwünscht.

Harald Isenstein, Rollenportrait, Ilse Dupont als Bollenjuste in „Kolonne Immergrün“ von H. Brennert, Theater am Schiffbauerdamm, Berlin, ca. 1932, Bleistift, Wasserfarbe, 28,5 x 22 cm © Akademie der Künste, Berlin